Info-Artikel

OCHSNER spendet für
Igelhilfe Österreich

Die Igelhilfe Österreich hat es sich zum Ziel gesetzt, Igeln in Not zu helfen und durch Aufklärung der Öffentlichkeit mehr Bewusstsein für eine igelfreundliche Umwelt zu schaffen. Ochsner hat den Verein 2021 mit einer größeren Spende unterstützt. Wir haben die Vereinsvorsitzende Gabriele Reisinger gefragt, was jeder Einzelne tun kann, um dem Igel bessere Überlebensmöglichkeiten zu bieten.

Nach 60 Millionen Jahren auf der roten Liste

Der Igel gilt als Überlebenskünstler. Seine Vorfahren tauchten bereits vor rund 60 Millionen Jahren auf der Erde auf. Er hat die Dinosaurier überlebt und kann sich dank seines Stachelkleids gut vor Feinden schützen. Dennoch steht der Igel heute auf der roten Liste streng geschützter Tiere. Als Gründe dafür weist Gabriele Reisinger in erster Linie auf den Lebensraum – nämlich den Garten (nicht der Wald!!) – hin. Durch die vielen kahlen Rasenflächen, teilweise zugepflastert und penibel aufgeräumt, werden dem Igel die Rückzugsmöglichkeiten und Nahrungsquellen genommen. Zudem lauern dort viele Gefahren auf ihn: Gartengeräte wie Rasenroboter und Motorsensen, Swimmingpools, Vogelnetze und nicht zu vergessen, die vielen Schädlingsbekämpfungsmittel – vom Schneckenkorn bis hin zu den aufgestellten Rattenboxen, in die die kleinen Igel hineinschlüpfen und getötet werden. Auch der Klimawandel wirkt sich aus. Er verschiebt die Paarungszeiten und bringt neue Parasiten mit sich.

In naturnahen Gärten fühlt sich der Igel zu Hause

Der Igel ist auf unsere tatkräftige Unterstützung angewiesen. Naturnahe Gärten, in denen der Igel Reisig- oder Laubhaufen als Verstecke findet und Blumenwiesen, in denen sich Insekten wohlfühlen, bieten weitaus bessere Lebensbedingungen als glatter Teppichrasen oder gar Steingärten. Hier kann also jeder Hausbesitzer selbst für den Igelschutz aktiv werden.

Nur schwache, kranke oder zu kleine Tiere benötigen Pflege

Eine Haupttätigkeit der Igelhilfe ist es, geschwächte Tiere aufzunehmen und aufzupäppeln. Gabriele Reisinger warnt aber davor, jeden Igel gleich einzufangen und zu pflegen, denn gesunde Exemplare sind in der Natur am besten aufgehoben. Sie nennt die wichtigsten Merkmale für die Pflegebedürftigkeit: Igelbabys ohne Mutter, zu leichte Igelkinder oder Tiere, die tagsüber apathisch herumliegen und sich nicht einrollen, sind auf Hilfe angewiesen. Auch Igel, die noch bei Frost und Schnee aktiv sind, haben Probleme.

Ein Karton als Kurzzeit-Zuhause

Igelsäuglinge und Jungtiere sollten möglichst schnell zu einer Igelstation gebracht werden, denn für ihre Aufzucht ist rasches fachmännisches Handeln erforderlich. Erwachsene Igel sollten von Parasiten befreit und mit Katzenfutter und Wasser versorgt werden. Als Kurzzeitdomizil empfiehlt Gabriele Reisinger einen höheren Karton, der mit Zeitungspapier ausgelegt und in ein warmes Zimmer gestellt wird. Laub oder Stroh sind nicht geeignet. Ein kleiner Schuhkarton oder ein Handtuch dient als Schlafhaus.

Ihre Spende für eine gesunde Igelpopulation

Wer einen Igel aufgenommen hat, findet unter www.igelhilfe.net viele nützliche Infos. Da sich der Verein selbst finanzieren muss, sind Spenden oder eine kostenpflichtige Mitgliedschaft hochwillkommen.

Senden Sie Ihre Spende an:
Igelhilfe Österreich
Volksbank Salzburg eG
IBAN: AT41 4501 0000 0710 6669
BIC: VBOEATWWSAL

OCHSNER engagiert sich für verschiedene soziale und karitative Zwecke und Hilfsorganisationen wie etwa Unicef, die Mukoviszidoseforschung, den WWF, Jugendsportförderung, Tierheime und noch viele weitere.

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