Skip to main content

OCHSNER GMWW

Heizungs-Wärmepumpe Grundwasser

Die Grundwasser Wärmepumpe die zu Dir passt

GMWW 10 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 10 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 11 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 13 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 13 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 14 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 15 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 15 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 17 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 19 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 19 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 22 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 23 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 23 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 28 HK

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 30 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 36 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 38 HK

Heizungs-Wärmepumpe

GMWW 7 plus

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER AQUA 54

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER AQUA 54 C

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER AQUA 83

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER AQUA 83 C

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER AQUA 97

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER AQUA 97 C

Heizungs-Wärmepumpe

Wärme aus gutem Grund: Vorteile und Voraussetzungen für Grundwasser-Wärmepumpen

Unter den Wärmepumpen nehmen Grundwasser-Wärmepumpen eine besondere Stellung ein: Diese Anlagen beziehen Wärmeenergie nicht aus dem Erdreich oder der Umgebungsluft, sondern direkt aus dem Grundwasser. Sie punkten mit besonders hoher Effizienz und Langlebigkeit. Für alle Bauherren, die auf regenerative Energien für ihre Wärmeerzeugung setzen wollen, stellen Grundwasser-Wärmepumpen eine interessante Alternative mit speziellen Vorteilen dar.

So funktionieren Grundwasser-Wärmepumpen

Ein Vorzug des Wärmeenergie-Trägers Grundwasser ist seine ganzjährig überaus konstante Temperatur. Das Grundwasser bewegt sich zumeist in einem Temperaturbereich von 8 bis 12 Grad Celsius. Das reicht bereits aus, um über die ausgeklügelte Technik der Wärmepumpe die Versorgung mit Heizwärme und Warmwasser sicherzustellen. Zu diesem Zweck kommt ein sogenannter Verdichter, also Kompressor, zum Einsatz. Seine Funktion: Unter Druck bringt er das Grundwasser auf ein höheres und somit nutzbares Temperaturniveau von etwa 40 bis 60 Grad.

Bohrungen und Brunnenschachtungen als Basis für den Betrieb

Um sich die Wärmeenergie des Grundwassers zunutze machen zu können, sind umfassende vorbereitende Arbeiten und Bohrungen notwendig. Im Zuge der Installation einer Grundwasser-Wärmepumpe sind nämlich zwei breite Brunnen zu schachten. Dabei handelt es sich um die sogenannten Saug- und Sickerbrunnen. Der Saugbrunnen entnimmt das Grundwasser, der Sickerbrunnen führt es zurück. Sie sind damit verantwortlich dafür, den stetigen Grundwasser-Kreislauf zur Wärmepumpe sicherzustellen.

In jedem Fall muss für diese Anlagentechnik genügend tief gebohrt werden. Der Grund dafür: Grundwasser in Nähe der Oberfläche unterliegt im Wechsel der Jahreszeiten stärkeren Temperaturschwankungen, die bei einer tieferen Bohrung geringer werden und schließlich in größeren Tiefen gar nicht mehr festzustellen sind. Sinkt jedoch die Temperatur des Grundwassers zu tief, kann die Wärmepumpe beschädigt werden. Bewährt haben sich für den Betrieb von Grundwasser-Wärmepumpen Bohrtiefen von 5 bis maximal 20 Metern. Bei noch größeren Bohrtiefen würde aufgrund des hohen technischen Aufwands die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage beeinträchtigt werden. Wichtig ist auch ein ausreichender Abstand von Saug- und Sickerbrunnen, damit sich das wärmere Vorlauf- und das abgekühlte Rücklaufwasser nicht mischen können. In jedem Fall muss der Sickerbrunnen in Fließrichtung des Grundwassers hinter dem Saugbrunnen liegen.

Voraussetzungen für eine Grundwasserwärmepumpe prüfen

Eine wichtige Voraussetzung für den Betrieb einer Grundwasserwärmepumpe ist in jedem Fall eine wasserrechtliche Genehmigung. Sie beinhaltet auch einen mehrtägigen Pumpversuch. Diese Vorarbeiten sind sinnvoll, da sich der Hausbesitzer vor der eigentlichen Installation der Wärmepumpe sicher sein kann, dass Grundwasser tatsächlich in der benötigten Qualität vorzufinden ist. Hilfreich kann es sein, sich zu erkundigen, ob bereits in der Nachbarschaft Grundwasser-Wärmepumpen in Betrieb sind oder Probebohrungen durchgeführt wurden. Somit ist eine erste Einschätzung möglich, ob das eigene Grundstück generell für eine Grundwasser-Wärmepumpe in Betracht kommt. Noch ein wichtiger Hinweis: In Wasserschutzgebieten ist der Betrieb dieser Anlagen grundsätzlich nicht gestattet.

Pumpversuch vor Installation einer Grundwasserwärmepumpe

Grundsätzlich gilt für Grundwasser-Wärmepumpen, dass nur oberflächennahes Grundwasser benutzt werden darf. Um die Ergiebigkeit des Förderbrunnens zu prüfen, ist in jedem Fall der dreitägige Dauerpumpversuch erforderlich. Dabei wird auch beobachtet, ob die Wassertemperatur jederzeit mindestens 8 Grad Celsius beträgt, um einen sicheren Anlagenbetrieb zu gewährleisten. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Um Korrosionsschäden zu vermeiden, dürfen bestimmte Grenzwerte an Inhaltsstoffen des Wassers nicht über- oder unterschritten werden. Dazu ist vorbereitend eine Wasseranalyse zu erstellen.

Rohrbündel-Wärmetauscher für ein Maximum an Betriebssicherheit

Grundwasser-Wärmepumpen bedienen sich eines Wärmetauschers, in dem die Wärmeenergie des Grundwassers auf ein Kältemittel übertragen wird. Das Kältemittel wiederum wird anschließend in die Wärmepumpe geleitet. Dieser geschlossene Kreislauf macht Grundwasser-Wärmepumpen zu einem besonders langlebigen und zuverlässigen System. Grundsätzlich können zwei verschiedene Arten von Wärmetauschern eingesetzt werden: Platten- und Rohrbündel-Wärmetauscher. Platten-Wärmetauscher (PWT) eignen sich vor allem bei sehr guten Wasserqualitäten. Rohrbündel-Wärmetauscher (RBWT) kommen dagegen auch mit schlechteren Wasserqualitäten zurecht. Dazu tragen verschiedene Faktoren bei. Die Wandstärke der RBWT liegt bei 0,6 mm gegenüber 0,3 mm bei PWT. Zum Einsatz kommen Edelstahl 304 außen sowie 1.4404 für die Röhren im Innern. Dadurch ist eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit sichergestellt, auch die Gefahr mechanischer Beschädigungen wird gesenkt. RBWT haben deutlich größere Innendurchmesser bei den Kanälen zur Durchleitung des Grundwassers. Sie sind daher unempfindlicher gegen Verstopfungen durch Schwebstoffe im Wasser wie Sand und sonstige Verschmutzungen. Gleichzeitig sinkt die Gefahr des Einfrierens. Für dauerhaft gute Betriebssicherheit sollte ein Filter vorgeschaltet sein, bei höheren Eisen- und Mangangehalten im Grundwasser empfiehlt Ochsner die Durchführung einer periodischen Reinigung, um einer Verockerung vorzubeugen.

Grundwasser-Wärmepumpen überzeugen mit hoher Effizienz

Sind alle Voraussetzungen für den Betrieb der Anlage erfüllt und wurden Planung sowie Montage fachgerecht ausgeführt, steht einem langjährigen, ökoeffizienten Betrieb nichts mehr im Weg. Einer der entscheidenden Vorzüge von Grundwasser-Wärmepumpen ist ihre hohe Wirtschaftlichkeit. Jahresarbeitszahlen (JAZ) von 6 sind keine Seltenheit – das bedeutet, dass die Wärmepumpe aus 1 kW Strom bis zu 6 kW Heizwärme erzeugen kann. Aber auch mit einer JAZ von 4 arbeiten Grundwasser-Wärmepumpen hoch profitabel. Was technisch möglich ist und ob Ihr Eigenheim für diese umweltfreundliche Wärmequelle in Frage kommt, kann Ihnen Ihr Ochsner Systempartner in einer ausführlichen, persönlichen Beratung beantworten. Der Fachmann berät Sie auch zu dem für Ihr Eigenheim optimalen Wärmepumpen-Typ und den Kosten. Bei Grundwasser-Wärmepumpen sind für die Gesamtkosten auch die Erschließungskosten durch den Brunnenbohrer sowie die Aufwände für Zubehörteile durch den Installateur zu beachten.