Skip to main content

OCHSNER GMSW

Heizungs-Wärmepumpe Erdreich Sole

OCHSNER GMDW

Heizungs-Wärmepumpe Erdreich-Direktverdampfung

Die Erdwärme Wärmepumpe die zu Dir passt

GMDW 11 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMDW 13 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMDW 15 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMDW 18 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMDW 5 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMDW 8 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 10 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 11 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 12 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 14 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 15 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 17 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 18 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 22 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 27 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 28 HK

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 38 HK

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 6 plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 7 HK plus

Heizungs-Wärmepumpe

GMSW 8 plus

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER TERRA 40

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER TERRA 40 C

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER TERRA 61

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER TERRA 61 C

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER TERRA 76

Heizungs-Wärmepumpe

OCHSNER TERRA 76 C

Heizungs-Wärmepumpe

Erdwärmepumpen: Das Erdreich als sichere und effiziente Wärmequelle nutzen

Diese Energiequelle ist im Prinzip in jedem Garten vorhanden. Erdwärmepumpen machen die Wärme des Erdreichs nutzbar für eine umweltfreundliche und effiziente Versorgung von Gebäuden. Aus guten Gründen stellen sie eine seit Jahrzehnten bewährte Lösung dar. Denn das Erdreich kann als ideale Wärmequelle gelten. Da bei dieser Energiequelle ganzjährig ein sehr gleichmäßiges Temperaturniveau gegeben ist, erzielen Erdwärmepumpen durchgängig und verlässlich gute Resultate. Bei einer professionellen Planung und fachgerechten Ausführung sind Erdwärmepumpen zu jeder Jahreszeit eine verlässliche Lösung, um Quellenergie im erforderlichen Maß frei Haus zur Verfügung zu stellen.

Erdwärmepumpen: Anlagen im Vergleich

Dabei ist Erdwärmepumpe nicht gleich Erdwärmepumpe. Grundsätzlich ist zwischen verschiedenen Arten zu unterscheiden, die aufgrund ihrer jeweiligen Funktionsweisen klare Unterscheidungsmerkmale bei Aufbau, Kosten und Leistung aufweisen. Hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Arten von Erdwärmepumpen im Vergleich.

Erdwärmepumpen mit Erdkollektoren

Ein weit verbreitetes Grundprinzip von Erdwärmepumpen basiert auf Erdkollektoren, oft auch als Flachkollektoren bezeichnet. Sie werden unterhalb der Frostgrenze, also bei etwa eineinhalb Metern und tiefer, im Erdreich platziert. Die Kunststoffrohre werden dabei in Schlaufenform verlegt. In den Rohren zirkuliert Sole, die aufgenommene Wärme wird über Wärmetauscher an das eigentliche Kältemittel der Wärmepumpe übergeben. So wird die Sonnenenergie, durch die das Erdreich aufgewärmt wird, zu Heizzwecken nutzbar gemacht. Zu den Grundvoraussetzungen von Erdwärmepumpen mit Erdkollektoren gehört es daher, dass das Areal oberhalb der Kollektoren unversiegelt sowie unbebaut sein muss. Ebenso sollte man hier auf Pflanzen mit tiefer Wurzelbildung verzichten, um Beschädigungen an den Rohren von vornherein auszuschließen. Wichtig zu wissen für alle, die an die Wärmeversorgung mit einer Erdwärmepumpe denken: Die Anlagen mit Erdkollektoren sind lediglich anzuzeigen, jedoch nicht genehmigungspflichtig.

Flachkollektoren: Flächenbedarf beachten

Prädestiniert für eine Erdkollektoren-Wärmepumpe sind regenreiche Regionen, da die Niederschläge im Erdreich die Sonnenwärme effizient speichern und an die Kollektoren weitergeben können. Beachten sollte man den Flächenbedarf, der mit der Kollektoren-Lösung verbunden ist. Eine gängige Faustregel besagt, dass die Fläche, auf der die Erdkollektoren verlegt werden, etwa um den Faktor 1,5 bis 2 größer sein sollte als die zu erwärmende Wohnfläche. Ein Rechenbeispiel: Für 120 Quadratmeter Wohnfläche sollten 180 bis 240 Quadratmeter Erdkollektoren verlegt werden, um die Wärmepumpe ausreichend leistungsstark auszulegen. Eine wichtige Rolle spielt auch die Bodenbeschaffenheit. Ideal sind bindige Böden, die Feuchtigkeit speichern. Zum Vergleich: Lehmböden haben eine spezifische Wärmekapazität (in Joule pro Kilogramm und Kelvin) von rund 1.230, schluffige Böden sogar von rund 1.345. Sandige Böden liegen dagegen nur bei einer Wärmekapazität von gut 800. Das heißt, in sandigen Böden müssen die Kollektorflächen entsprechend größer geplant werden. Individuelle Fragen dazu beantwortet Ihnen Ihr Ochsner-Partner. Jeder Wärmepumpen-Installation sollte stets eine gründliche Planung und maßgeschneiderte Beratung vorausgehen. Gut zu wissen: So groß durchaus der Flächenbedarf für die Erdkollektoren ist, so vergleichsweise gering sind wiederum der Aufwand und somit auch die Kosten für die Installation im Rahmen eines Neubaus, wenn der Garten noch nicht angelegt ist.

Direktverdampfung: Erdwärmepumpe mit hoher Effizienz

Eine Besonderheit stellt das System der Direkterwärmung oder Direktverdampfung dar: Das Kältemittel der Wärmepumpe zirkuliert im Flachkollektor und verdampft. Das chlorfreie und ozonneutrale Arbeitsmittel des Wärmepumpenkreises nimmt die Erdwärme über die doppelwandigen nahtlosen Rohre des Flachkollektors direkt auf. Das Resultat sind sehr gute Leistungsziffern und eine hohe Betriebssicherheit, da Zwischenwärmetauscher und Soleumwälzpumpe entfallen. Bei diesen Anlagen wird der Kollektor vielfach auch als Verdampferkreis bezeichnet. Die Errichtung ist abhängig von den jeweils geltenden Vorschriften, teilweise melde- oder bewilligungspflichtig. Der entscheidende Vorteil: Die Direkterdwärme-Systeme erzielen die aktuell niedrigsten Betriebskosten und die beste Wärmeausbeute der heute gängigen Erdkollektorsysteme.

Erdwärmesonde: Ganzjährig sehr gleichmäßige Temperaturen

Eine weitere Anlagenart stellen Wärmepumpen mit Erdwärmesonden dar. Schon ein kleines Bohrloch genügt bei diesem Verfahren, um zwei, jeweils wie ein „U“ geformten Kunststoffrohre senkrecht ins Erdreich zu treiben. Entscheidend für die Auslage und die Effizienz dieser Erdwärmepumpen ist die Tiefe des Bohrlochs. So gehen Experten bei einem üblichen Einfamilienhaus von etwa 100 Metern aus, um eine gut dimensionierte Heizleistung sicherzustellen. Möglich sind auch mehrere parallele Bohrungen, bei denen jedoch Mindestabstände zu beachten sind. Ein positiver Effekt des Anlagentyps mit Erdwärmesonden: Da die Temperatur in Tiefen von zehn Metern und mehr über das gesamte Jahr und alle Jahreszeiten hinweg sehr konstant ist, sind Wärmepumpen mit Erdsonde besonders effektiv im Betrieb. Dem ganzjährigen Nutzen einer Wärmepumpe mit Erdsonde stehen vergleichsweise hohe Erstkosten gegenüber, insbesondere aufgrund der Tiefenbohrung und der damit verbundenen Technik. Zudem sind diese Anlagen grundsätzlich genehmigungspflichtig und je nach Bodenbeschaffenheit nicht überall möglich. Wo Grundwasser in geringer Tiefe vorhanden ist, können alternativ möglicherweise auch Grundwasser-Wärmepumpen eingesetzt werden.

Kühlen mit Erdwärmepumpe: Energiespeicher Erde im Sommer wieder aufladen

Erdwärmepumpen lassen sich grundsätzlich auch zum Kühlen im Sommer benutzen, wenn sie dafür ausgelegt und geplant sind. Man unterscheidet hier die passive und die aktive Kühlung. Bei der passiven Kühlung wird nur der Sole-Kreislauf in den Erdkollektoren genutzt, um die Wärme aus Flächenheizungen oder Heizkörpern über die Kollektoren ans Erdreich abzuführen, das mit rund 10 Grad im Sommer deutlich kühler ist als die Luft im Haus. So lassen sich die Temperaturen im Haus um wenige Grad absenken. Die passive Kühlung hat allerdings den Nachteil, dass sich das Erdreich nach und nach erwärmt, so dass bei einem langen und heißen Sommer der Kühleffekt nachlassen kann. Bei der aktiven Kühlung wird der Wärmepumpenprozess in Gang gesetzt, aber in umgekehrter Richtung: Die Wärmepumpe nutzt jetzt das Haus als Wärmequelle und führt die erzeugte Wärme ebenfalls über die Erdkollektoren nach außen ab. Die Wärmeentzugsleistung im Haus ist dabei deutlich höher als bei der passiven Kühlung, allerdings verbraucht der Wärmepumpenprozess auch mehr Strom. Ein Vorteil der sommerlichen Kühlung ist, dass die Abwärme ins Erdreich abgegeben wird und dass der Boden hierdurch als „Wärmespeicher“ genutzt wird. Die Abwärme aus dem Haus kann daher zu einem besseren Wärmeertrag im Winter beitragen.

Fazit: Die Erdwärmepumpe passend auslegen

Ganz gleich auf welche Art der Erdwärmepumpe die Wahl fällt: Entscheidend für Effizienz und ausreichende Leistung der Anlage ist ihre passende Auslegung.

Um eine Erdwärmepumpe individuell passend zu dimensionieren, sind insbesondere drei Werte und Komponenten entscheidend: 

  • der Wärmebedarf des jeweiligen Gebäudes,

  • die Auslegung der Wärmepumpe,

  • die Erdsonde beziehungsweise die Erdkollektoren.

Eine Unterdimensionierung – geringer als der tatsächliche Wärmebedarf des Eigenheims – ist aus naheliegenden Gründen nicht zielführend. Aber auch Überdimensionierung wirkt sich nachteilig auf den Auslastungsgrad und somit den Wirkungsgrad der Wärmepumpe aus. Bei Erdsonden ist die Bemessung der Tiefenbohrung ein entscheidender Faktor für die zu erzielenden Leistungsdaten. Bei der Nutzung von Erdkollektoren oder Flachkollektoren wiederum ist die Kollektorfläche korrekt zu bemessen.

Eine Empfehlung zum Schluss: Hausbesitzer und Bauherren sollten in jedem Fall großen Wert auf eine ausführliche, kompetente Beratung legen. Jede Anforderung ist anders und muss individuell bedacht und geplant werden. Ochsner Partner stehen für alle Fragen rund um die Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energie zur Verfügung. Das Resultat: Ein Heizsystem, das dauerhaft wohlige und umweltfreundliche Wärme spendet.